MIT DEM MIETAUTO DURCH DIE USA REISEN - TIPP UND INFORMATIONEN

Vor allem bei Strecken über Land und zu den Nationalparks ist man in den USA mit einem Auto am besten beraten. Es ist bequem mit dem Auto zu fahren, man ist flexibel und schließlich gehört es einfach zu einem Urlaub in den USA dazu, wenigstens einmal einen Teil der Strecke auf einem amerikanischen Highway unterwegs gewesen zu sein. Findet man sich irgendwann etwas weiter abseits der Hauptstrecken wieder, so macht sich schließlich das Gefühl unendlicher Weite und Freiheit breit, wenn man fährt und fährt, ohne einer Menschenseele zu begegnen. Dann denkt man beinahe, die Straße gehöre einem ganz allein.

 

In Sachen Autovermieter kann man sich auch in den USA an den Autovermieter wenden, den man vielleicht schon von anderen Urlaubsreisen oder aus Berichten kennt. Denn: Alle großen Autovermieter sind in den USA vertreten. Man kann sein Auto auch problemlos schon am Flughafen in Empfang nehmen. Ein in den USA sehr weit verbreiteter Anbieter ist Alamo. Es empfiehlt sich unbedingt, das Mietauto vor Reiseantritt zu buchen. Zu beachten ist, dass oft eine zusätzliche Gebühr anfällt, wenn man ein Auto an einem Zielort, der sich vom Anfangsort der Reise unterscheidet, abgeben möchte.

 

Um in den USA ein Auto zu mieten benötigt man auf jeden Fall einen internationalen Führerschein, den gültigen Reisepass und eine gültige Kreditkarte, die man dem Autovermieter beim Abholen des Mietautos als Sicherheit vorlegen muss. Den internationalen Führerschein erhält man problemlos bei der Zulassungsstelle, indem man seinen persönlichen Führerschein, den Personalausweis und ein biometrisches Passbild vorlegt. Erkundige dich im Voraus unbedingt zu den Bearbeitungszeiten.

 

Der Automobilclub in den USA ist die American Automobile Association, kurz AAA. Für Mitglieder von ADAC empfiehlt es sich, vorher zu prüfen, inwieweit Unterstützung im Urlaub in den USA in der eigenen ADAC-Mitgliedschaft enthalten ist.

Mit dem Mietauto durch die USA reisen: Tipps und Informationen. Strasse in der Nähe des Death Valley Nationalpark.

Zu bedenken ist, dass die Mietautos in den USA i. d. R. kein Navi haben, es sei denn, man bucht es ausdrücklich dazu. Deshalb kann man entweder sein eigenes Navi mitbringen oder vor Ort eins kaufen. In entfernten Regionen sollte immer auf die Entfernung zur nächsten Tankstelle geachtet werden. Vor allem die Nationalparks bieten manchmal nur beschränkte Tankmöglichkeiten. Moderne Navis zeigen die nächsten Tankstellen an und so kann man ganz entspannt fahren.

Zum Schluss noch ein Wort zu den Verkehrsregeln: Auf den amerikanischen Straßen gelten strenge Geschwindigkeitsbegrenzungen, an die man sich unbedingt halten sollte. Selbst wenn man meint, allein auf der Straße unterwegs zu sein, kann schnell mal wie aus dem Nichts die Highway Patrol auftauchen. Die maximal zulässigen Geschwindigkeiten sind in Meilen pro Stunde (mph) angegeben. Je nach den Angaben auf den Verkehrsschildern sind innerhalb von Ortschaften zwischen 20 bis 30 mph (entspricht 32 bis 48 km/h) erlaubt und außerhalb von Ortschaften zwischen 55 bis 76 mph (entspricht 88 bis 104 km/h). Auf dem Highway darf man zwischen 70 bis 75 mph (entspricht 112 bis 120 km/h) fahren.

 

Über die aktuellen Verkehrsregeln, Promilleregelungen und Geschwindigkeitsbegrenzungen gibt der ADAC Auskunft unter:

https://www.adac.de/reise_freizeit/stadt_region_land/laenderfuehrer.aspx?Land=165

 

Bist du nun noch auf der Suche nach ein paar nützlichen Ticks rund ums Thema Tanken in den USA? Dann findest du bei den America Notes auch dazu einen Beitrag, nämlich unter: Nützliche Tipps zum Tanken in den USA.

Kommentare: 0