DEATH VALLEY NATIONALPARK - REISETIPPS UND SEHENSWÜRDIGKEITEN

Der Death Valley Nationalpark liegt im Osten Kaliforniens und erstreckt sich sogar etwas nach Nevada hinein. Es ist ein Ort der Extreme – das Tal des Todes, der heißeste Ort der Welt! Im Sommer steigt das Thermometer auf 45 °C und kann sogar auf über 50 °C klettern. Nachts wird es aufgrund der trockenen Luft sehr kalt. Im Durchschnitt regnet es im Jahr gerade mal 50 mm. Deshalb ist die beste Reisezeit für einen Besuch im Death Valley zwischen Oktober bis Mai, wenn es noch nicht ganz so heiß ist.

 

Und trotz alledem: Es herrscht Leben im Park. Einige Tiere wie Eidechsen und sogar Kojoten schaffen es, hier zu überleben. In den nördlichen Stellen am Rande des Nationalparks in Richtung Beatty warnen sogar Schilder vor die Straße überquerenden Kühen oder Eseln – und es gibt sie tatsächlich im Park! Generell ist das Death Valley eine faszinierende Gegend mit außergewöhnlichen Felsformationen. Im Badwater Basin liegt mit 85,5 Metern unter dem Meeresspiegel der tiefste Ort ganz Nordamerikas. 

Sehenswürdigkeiten und Reisetipps im Death Valley Nationalpark. Badwater Basin.
Badwater Basin im Death Valley Nationalpark

Jedes Jahr zieht das Death Valley beinahe eine Million Besucher in seinen Bann. Die Felsformationen, die oft durch die Lichtverhältnisse und die Mineralien in faszinierenden Farben schillern, wie beispielsweise besonders auf dem Artist’s Drive, den Salzseen und auch auf den Sanddünen, sind einfach spektakulär. Es gibt solch verrückte Namen wie Devil‘s Golf Course, einer riesigen Fläche aus Steinsalz, die so bizarr ist, dass man sagt, nur der Teufel könne hier Golf spielen. Eine hervorragende Aussicht auf die Gegend hat man in 1.520 Metern Höhe von Dante’s View. Der berühmteste Aussichtspunkt des Parks ist Zabriskie Point. Der Ubebe Crater ist ein Vulkankrater, der einen Durchmesser von 800 Metern hat und 150 Meter tief ist.

 

Im nördlichen Teil des Death Valley liegt Scotty’s Castle, um das sich eine amüsante und erstaunliche Geschichte rankt. Errichtet wurde es von Albert W. Johnson mit dem Geld seines Herrn Walter E. Scott, nachdem Johnson ihm erzählte, dass es hier Gold gäbe. Bei einem Besuch kam Scott natürlich der Wahrheit auf die Spur. Trotzdem nahm er Johnson dessen Betrug nicht übel und finanzierte die Fertigstellung der Villa, wohl auch, weil das Klima im Death Valley seiner Gesundheit förderlich gewesen war. So kam er Jahr für Jahr zu einem Aufenthalt zurück. 

Sehenswürdigkeiten und Reisetipps im Death Valley Nationalpark. Devil's Golf Course.
Devil's Golf Course im Death Valley Nationalpark

KLEINER AUSFLUG IN DIE GESCHICHTE DES DEATH VALLEY NATIONALPARKS

Das Death Valley wurde 1994 zum Nationalpark erklärt. Den Namen „Tal des Todes“ verdankt die Gegend einer Gruppe von Goldsuchern, die um 1849 im Zuge des kalifornischen Goldrausches durch diese Gegend kamen. Nicht alle von ihnen überlebten das Death Valley. Den Namen gaben sie dem Tal jedoch nicht deshalb, sondern vielmehr aufgrund der Landschaft, die sich ihnen bot.

 

1881 wurde bei Furnace Greek die Harmony Borax Works eröffnet, denn man hatte im Death Valley Borax gefunden. Heute kann man noch die Ruinen besichtigen und erfährt einiges über die Geschichte und auch über die lebenswidrigen Umstände vor allem vieler asiatischer, v. a. chinesischer Arbeiter, die hierher zum Arbeiten gebracht wurden.

 

Auch Gold wurde im Death Valley gefunden und es entstanden hier Städte wie Rhyolite, die heute Ghost Towns und damit auch beliebte Ziele für Besucher sind.

REISETIPPS DEATH VALLEY NATIONALPARK

REISETIPPS DEATH VALLEY NATIONALPARK: REISEFÜHRER FÜR DEATH VALLEY NATIONALPARK

  • Herausgeber: LOOSE; 6. Edition (16. August 2017)
  • Sprache: Deutsch
  • Taschenbuch: 548 Seiten
  • ISBN-10: 9783770167838
  • ISBN-13: 978-3770167838

 


  • Herausgeber: Reise Know-How Verlag Dr. Hans-R. Grundmann GmbH; 22., komplett aktualisierte Edition (17. Februar 2020)
  • Sprache: Deutsch
  • Taschenbuch: 852 Seiten
  • ISBN-10: 3896627589
  • ISBN-13: 978-3896627582

 


  • Herausgeber: NG Buchverlag GmbH; Komplett überarbeitete und erweiterte Auflage 2017 (24. April 2017)
  • Sprache: Deutsch
  • Broschiert: 504 Seiten
  • ISBN-10: 3955591638
  • ISBN-13: 978-3955591632

 


UNTERKÜNFTE UND REISETIPPS FÜR DEN DEATH VALLEY NATIONALPARK - VON A NACH B

Im Sommer und auch an den Wochenenden des restlichen Jahres sollte man seine Unterkunft auf jeden Fall im Voraus buchen. Es gibt direkt im Park Übernachtungsmöglichkeiten in Furnace Creek, Stovepipe Wells und Panamint Springs am westlichen Rand des Parks sowie in Shoshone im südöstlichen Teil des Parks. Zelten ist ebenfalls erlaubt, aber das Zelt darf niemals weiter als 200 Meter von einer Wasserquelle und bis maximal 2 Meilen von einer Straße entfernt sein. Ein Besucherzentrum gibt es in Furnace Creek. Weitere Zeltplätze befinden sich in Mesquite Springs im nördlichen Teil des Parks in der Nähe von Scotty’s Castle sowie in Wildrose und Thorndike Mahogany Flat, beide im westlichen Teil des Parks und in Emigrant im zentralen Teil des Parks.

 

Übernachtungsmöglichkeiten bieten sich auch am Rande des Nationalparks, etwa in Lone Pipe westlich des Parks, also in Kalifornien. Östlich des Parks in Nevada gibt es Übernachtungsmöglichkeiten beispielsweise in Beatty, in Amargosa Valley oder Death Valley Junction.

Sehenswürdigkeiten und Reisetipps im Death Valley Nationalpark. General Store in Stovepipe Wells.
Stovepipe Wells im Death Valley Nationalpark

Unabhängig davon, ob man im Death Valley übernachtet oder nicht gilt die ganze Zeit, dass man unbedingt immer genügend Wasser dabei haben muss, egal wo und für wie lange man sich im Park befindet. Diese Regel gilt hier mehr denn je.

 

Allgemeine Tipps und Informationen zum Buchen von Übernachtungen findest du bei den America Notes in unserem Beitrag Unterkünfte für die Reise in die USA buchen. Diesen Beitrag findest du unter dem Punkt Reiseplanung, bei dem sich alles um die Planung deiner USA-Reise dreht: Von nützlichen Tipps zur Organisation deiner USA-Reise bis zu einer Packliste für die USA ist alles dabei.

 

Kostenlose Karten zum Death Valley Nationalpark kann man von der offiziellen Webseite des National Park Service unter folgendem Link herunterladen:

https://www.nps.gov/deva/planyourvisit/upload/DEVAmap1a.pdf

 

Für den Death Valley Nationalpark kann man am Eingang zum Park Eintrittskarten für $20 pro Pkw kaufen, die man an den Eingangsstellen präsentieren muss, sollte man den Park verlassen und wieder hineinfahren. Tageskarten für Wanderer oder Radfahrer kosten $10. Alle Eintrittskarten sind 7 Tage gültig. Beim Kauf der Tageskarten erhält man auch Landkarten und Broschüren des Parks, die im Preis inklusive sind. Wenn man während seines Aufenthaltes in den Vereinigten Staaten mehrere Nationalparks und Nationalmonumente besuchen möchte, empfiehlt sich eine Jahreskarte (annual pass) zum Preis von $80. Sie ist ein ganzes Jahr gültig und ist an zwei Personen gebunden. Man muss also an den Kontrollstellen nicht nur die Jahreskarte sondern auch seinen Reisepass für eine der beiden Personen, die auf der Jahreskarte eingetragen sind, vorzeigen. Die Jahreskarte berechtigt zum Eintritt in Nationalparks und Nationalmonumente der gesamten USA, ausgenommen natürlich private Parks. Als Besitzer der Jahreskarte erhält man an den Kontrollstellen am Eingang des Parks Broschüren und Karten zum Park.

REISETIPPS DEATH VALLEY: ANREISE ZUM DEATH VALLEY NATIONALPARK

Von Los Angeles aus gelangt man nach Furnace Creek im Death Valley über die I-15 und CA-127 innerhalb von knapp 5 Stunden und nach circa 490 km, von Las Vegas aus über die US-95 und CA-190 nach 230 km und circa zweieinhalb Stunden.

Ansonsten sollte man als Autofahrer darauf achten, vor Besuch des Parks zu tanken, da Tanken im Park sehr teuer ist.

 

Im Death Valley Nationalpark gibt es keine öffentlichen Verkehrsmittel.

 

Eine regionale Karte mit Anreisewegen und Unterkunftsmöglichkeiten kann man auf der offiziellen Webseite des National Park Service unter folgendem Link finden:

https://www.nps.gov/deva/planyourvisit/upload/Regional-Map.gif

 

Eine Übersicht nicht nur der Anfahrtsstrecken von Las Vegas zum Death Valley, sondern auch über verschiedene Strecken im Park, beispielsweise zu den Ghost Towns, kann man auf der offiziellen Webseite des National Park Service unter folgendem Link herunterladen:

https://www.nps.gov/deva/planyourvisit/upload/Routes%20from%20Las%20Vegas.pdf

 

 

Bei den America Notes findest du ausführliche Informationen und Tipps darüber, wie man mit dem Mietauto durch die USA reist hier und Informationen zum Tanken in den USA hier.

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Falls du dich über weitere Nationalparks in den USA informieren möchtest, dann findest du bei den America Notes eine praktische Übersicht unter dem Link Nationalparks USA in der Rubrik Reiseplanung. 

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